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EFZ-Dreikönigsdampf 2011

Schon seit vielen Jahren Tradition ist das Dreikönigsdampfprogramm der Eisenbahnfreunde Zollernbahn (EFZ) zum Jahresauftakt, bei denen an 3 Tagen rund um den 06. Januar interessante Dampfzugfahrten auf dem Programm stehen. Im Jahr 2011 kam dabei die frisch hauptuntersuchte 52 7596 zum Einsatz, die sich 3 Tage lang auf den früheren Stammstrecken der EFZ austoben durfte. Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte, ließen diese Fahrten über die verschneite Alb auch die Herzen der erfahrenen Eisenbahner zweifellos höher schlagen. Sehen Sie selbst.

Zum Vergrößern bitte das gewünschte Bild anklicken. Alle Aufnahmen: Christoph Eßlinger

Am Donnerstag, den 06. Januar 2011, stand eine Fahrt von Rottweil über Tuttlingen, Sigmaringen und Kleinengstingen nach Münsingen und zurück an, wobei in Münsingen ein Treffen mit einem Sonderzug der Ulmer Eisenbahnfreunde mit 50 2740 vorgesehen war. Anschließend sollten beide Züge vereinigt bis Gammertingen dampfen. Leider hielt sich das Wetter besonders am Morgen noch sehr in Grenzen, als 52 7596 pünktlich aus dem Dietfurther Tunnel zwischen Gutenstein und Inzigkofen auftauchte.

Da der Sonderzug in Inzigkofen warten musste, bis der InterRegioExpress nach Stuttgart die Strecke frei gemacht hatte, ergab sich an dem Felsdurchbruch kurz vor dem Bahnhof Sigmaringen noch die Gelegenheit für diesen ungeplanten Schnappschuss.

Ab Sigmaringen ging es weiter über die der 52 7596 nicht gerade unvertrauten Gleise der Hohenzollerischen Landesbahn, hier aufgenommen bei der Einfahrt in den Bahnhof Veringenstadt, der sogar noch über "richtige" Gleisanlagen verfügt.

Nach einem Aufenthalt in Gammertingen ging es weiter in Richtung Kleinengstingen, wo am Haltepunkt Bronnen eine Scheinanfahrt durchgeführt wurde, bevor es anschließend weiterging. Zugegebenermaßen war mein Fotostandpunkt nicht allzu glücklich für diese Aufnahme gewählt ...

Nun hellte der Himmel allerdings auf und das Licht bildete zusammen mit den Wolken eine überaus tolle Stimmung, als 52 7596 bei Trochtelfingen angedampft kam.

Was will man mehr...?

In gemächlichem Tempo rollte der Zug dann auf Kleinengstingen zu, wo aufgrund einer unpässlichen Weiche ein etwas längerer Aufenthalt zustande kam.

Schließlich klappte es aber doch noch und die Fahrt konnte nun auf der Schwäbischen Albbahn in Richtung Münsingen fortgesetzt werden. Aufnahme zwischen Kleinengstingen und Kohlstetten.

Leider wurde es nach kürzester Zeit wieder düsterer, als 52 7596 unermüdlich ihrem Ziel Münsingen entgegenschnauft, hier nahe Grafeneck.

Auch kurz vor Münsingen wurde dem Zug nochmals von zahlreichen Fotografen aufgelauert, sodass auch ich nicht fehlen wollte.

In Münsingen wartete planmäßig bereits der UEF-Sonderzug mit 50 2740, die sich umgehend an die Spitze (Rückfahrt) des Zuges setzte, während 52 7596 den UEF-Zug an das Ende rangierte.

Bei miesem Wetter dampfte der 10-Wagen-Zug mit 50 2740 an der Spitze und 52 7596 am Schluss dann zurück in Richtung Gammertingen, hier bei der Ausfahrt aus Marbach. Eigentlich sollte dies das letzte Bild des Tages werden, sodass ich mich gemütlich in Richtung Auto begab, um die Heimreise anzutreten.

Da wir den Zug allerdings nach kürzester Zeit doch wieder eingeholt hatten, erwachte trotz des regnerischen Wetters erneut das Jagdfieber, sodass bei Offenhausen die nächste Aufnahme entstand. Die 50 hatte ganz ordentlich zu schaffen, während sich die 52 eine Pause gönnte.

Mit einem letzten verregneten Bild zwischen Kohlstetten und Kleinengstingen beschlossen wir einen dampfreichen Tag.

Am Sonntag, den 09. Januar 2011, stand eine Fahrt von Tübingen über Balingen, Schömberg und Sigmaringen nach Gammertingen an. Von dort aus sollte es dann via Burladingen und Hechingen wieder zurückgehen. Das Wetter schien am Morgen sogar richtig schön zu werden, als 52 7596 mit ihrem Sonderzug den Bahnhof Mössingen passiert, der sogar noch Formsignale besitzt.

Alt und neu direkt nebeneinander in Hechingen. Mittlerweile herrschten frühlingshafte Temperaturen und von der winterlichen Stimmung der Vortage war kaum noch etwas übrig.

Anschließend ging es an eines der klassischen Zollernbahn-Motive: Die Streckenkreuzung zwischen Hohenzollerischer Landesbahn und Zollernbahn, wo bereits mehrere Fotografen auf den Dampfzug warteten, der seinem nächsten Etappenziel Balingen entgegendampfte.

Ab Balingen ging es über die Nebenstrecke nach Schömberg. Hier dampft der Sonderzug gerade zwischen Erzingen und Dotternhausen durch das Schlichemtal. Im Hintergrund grüßt der Hohenzollern vom Berg herab.

In Schömberg fand eine Scheineinfahrt des Zuges in den Bahnhof statt. Danach musste zentimetergenau rangiert werden, da das Umsetzgleis in Schömberg recht kurz angelegt ist. Schließlich klappte dann aber doch noch alles.

Irgendwie scheint die 52 7596 das schlechte Wetter anzuziehen, denn nachdem der Zug Schömberg wieder verlassen hatte, regnete es sich wieder einmal ein. Hier lässt der Zug gerade den Ort Schömberg hinter sich, aufgenommen nahe des Stausees.

Anschließend erreichte der Zug bei nach wie vor regnerischem Wetter den Bahnhof Balingen, wo abermals umgesetzt werden musste, da es ja in Richtung Sigmaringen weitergehen sollte.

Zwischen Albstadt-Laufen und Albstadt-Ebingen, wo sich die stärkste Steigung der Zollernbahn befindet, hatte die 52er ganz schön zu schaffen. Ich machte ein letztes Bild von dem Zug in Albstadt-Lautlingen kurz vor der Überquerung des Lautlinger Viaduktes. Damit beschlossen wir den Tag und danken den Eisenbahnfreunden Zollernbahn für eine gelungene Dampfveranstaltung!